Regionalausschuss beschäftigt sich mit der nachhaltigen Entwicklung der Region

Regionalausschuss beschäftigt sich mit der nachhaltigen Entwicklung der Region

6.März 2020

Unser Bauprojekt Banater Straße erfüllt alle Kriterien.

Der Planungsverband der Region Oberland beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der langfristigen nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Region um sowohl die Lebensqualität als auch das Gleichgewicht der Natur zu erhalten.

Dazu entwickelt der Planungsverband der Region Oberland zu der auch unser Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen gehört zusammen mit der Regierung von Oberbayern den sogenannten Regionalplan, der verbindliche Vorgaben und auch Grundsätze zur Raumentwicklung festschreibt. Er dient als langfristig und fachübergreifend abgestimmtes Gesamtkonzept für die Region 17 Oberland.

In der aktuellen Sitzung am 20.02., der Geretsrieder Merkur berichtete hierzu (Link zum Artikel), beschäftigte sich der Regionalausschuss mit dem Kapitel Siedlungswesen. Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Region und der Schaffung von passendem Wohnraum wurden folgende Eckpfeiler identifiziert:

  • Innenentwicklung vor Außenentwicklung
  • Flächeneffizienz
  • Quartiersentwicklung
  • Klimaschonende Siedlungsentwicklung unter Nutzung erneuerbarer Energien
  • Mehrgenerationenwohnen

Eckpfeiler die wir mit unserem Projekt Banater Straße Geretsried zu 100% erfüllen.

Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum

Einzigartig macht das Stadtentwicklungsprojekt Wohnen an der Banater Straße der sogenannte „Geretsrieder Dreiklang“, der nicht nur Wohnraum für ca. 1.700 Menschen schafft, sondern diesen durch einen Anteil von 30 % einkommensorientiert geförderter Wohnungen auch weiten Teilen der Bevölkerung zugänglich macht und durch das Erstzugriffsrecht für Geretsrieder Bürger auch dafür Sorge trägt, dass die Kommune zusätzlich vom Projekt profitiert. Somit wird auch dringend benötigter Wohnraum zur Fachkräftesicherung geschaffen und die regional ansässigen Betriebe profitieren durch positivere Standortfaktoren.

Attraktives Quartier für alle Generationen

Das Quartier bietet den künftigen Bewohnern nicht nur erstklassige Wohneinheiten, sondern auch ein auf Mobilität und Gemeinschaft basierendes innovatives Gesamtkonzept, das das Quartier wertvoll, menschlich und begeisternd macht.

So werden beispielsweise sämtliche Parkplätze unter das Areal gelegt und das Gebiet damit vollkommen autofrei. Kinder haben so zum Beispiel mehr Platz zum Spielen im Quartier. Alle Wohnungen werden zudem barrierefrei erschlossen, eine große Anzahl der Wohnungen ist komplett barrierefrei gebaut. Mobilitäts- und Servicestationen mit E-Fahrzeugen, Lastenfahrrädern und Packstation sorgen für zusätzlichen Komfort für die Bewohner, die auch von den Vorzügen einer aktiven Gemeinschaft profitieren sollen. Multifunktional nutzbare Flächenbereiche sollen beispielsweise Begegnung und Austausch stimulieren und ein „Haus für Kinder“ zahlreiche Betreuungsplätze für die Kleinen bereitstellen. So werden funktionierende Sozialstrukturen geschaffen, die weit über die reine Bereitstellung von Wohnraum hinausgehen. Der vielfältige Wohnungsmix bietet Wohnraum für jede Generation vom Auszubildenden der seine erste Wohnung bezieht, über eine Familie die sich aktuell vergrößern möchte bis hin zum Senior der in guter Gemeinschaft Zuhause altern möchte.

Städtebauliche Aufwertung des Gesamtgebiets

Das Projekt schließt eine mittlerweile jahrelang bestehende Brache im Norden von Geretsried, nur 650 m vom Zentrum entfernt, und wertet so diesen gesamten Stadtteil auf. Damit entstehen in fußläufiger Nähe zum Zentrum der Stadt 768 neue Wohnungen ohne zusätzliche Flächen im Außenraum zu versiegeln. Die gute Anbindung an die B11 und damit an die A95, die Nähe zu dem geplanten S7-Bahnhof sowie die gleichermaßen naturnahe wie zentrumsnahe Lage mit direktem Anschluss an alle Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Schulen und Sportstätten runden das gelungene und zukunftsweisende Konzept ab.

Aktuell wird eine erneute Offenlage des Bebauungsplans vorbereitet. Anschließend sollte nach dann vier öffentlichen Beteiligungsverfahren der Rechtskraft des Bebauungsplans und einer Baugenehmigung nichts mehr im Wege stehen. Das in vielerlei Hinsicht mustergültige Quartier mit für die Region so dringend benötigtem Wohnraum kann realisiert werden.

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