Krämmel erhält Wirtschaftspreis

Krämmel erhält Wirtschaftspreis

19.Juli 2011
Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen würdigt jahrzehntelange Unternehmensleistung und nachhaltiges Engagement für Umwelt und Soziales.

Für herausragende unternehmerische Aktivitäten hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen seinen Wirtschaftspreis 2011 an die Krämmel-Unternehmensgruppe verliehen. Mehr als sechs Jahrzehnte hindurch ist es der Unternehmens-gruppe gelungen, seit Gründung 1947 in der dynamischen Baubranche organisch zu wachsen und zugleich Stabilität zu bewahren.
Krämmel hat sich mit hoher Qualität der Bauleistung, flexiblem Projektmanagement, umfassender Beratung und konsequentem Marketing weit über die Region hinaus einen hervorragenden Namen gemacht. Basis ist eine Personalpolitik, die großen Wert auf Leistung, Vertrauen, Zusammenarbeit sowie Aus- und Fortbildung legt. Das Engagement auf sozialem, kulturellem und verbandspolitischem Gebiet ist traditionell Bestandteil der Unternehmenskultur.
 
Krämmel Unternehmensfilm zum Wirtschaftspreis


Mit dem Preis ehrt der Landkreis herausragende unternehmerische Aktivitäten, die einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Verbesserung des regionalen Arbeitsmarktes oder der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leisten.

Ausschlaggebend für die Krämmel-Unternehmensgruppe war eine ausgewogene Unternehmensführung in sorgfältig aufeinander abgestimmten Bereichen:
  • Innovation von Produkten und Prozessen vorangetrieben. Krämmel hat sich vom anfänglich reinen Anbieter von Bauleistungen zum Komplettanbieter rund um die Immobilie (Projektentwicklung, Planungs- und Rohbauarbeiten, schlüsselfertige Komplettlösungen) entwickelt.
  • Erfolgreiche Marketingstrategie umgesetzt. Mit dem Konzept „Krämmel – Bauen leicht gemacht“ hat sich das Unternehmen als starke Marke über die Region hinaus etabliert.
  • Personalpolitik an den Mitarbeitern ausgerichtet. Krämmel liegt bei derzeit rund 210 Beschäftigten mit 13 Auszubildenden in der Ausbildungsrate weit überdurchschnittlich. Der Personalstand wurde in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise durch flexible Arbeitszeitmodelle und Kurzarbeit gehalten; auf die branchenübliche saisonale Freistellung im Winter wird verzichtet. Das Unternehmen ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und achtet auf die Gleichstellung: In der immer noch von Männern dominierten Branche sind unter den zehn Bauleitern zwei Frauen.
  • Wirtschaft mit Ökologie verbunden. Umweltfreundliches Bauen in eigener Sache setzte Krämmel bereits 1999 um und stattete das neue Verwaltungsgebäude in Wolfratshausen mit Hackschnitzelheizung, Solaranlage und Regenwassernutzung aus. Der im Jahr 2010 erstellte „CO2-Fußabdruck“ bestätigte, dass das Verwaltungsgebäude noch heute die gültigen Energie- und Umweltstandards erfüllt. Zudem hat sich Krämmel der Benediktbeurer Nachhaltigkeitserklärung der Wirtschaft im Landkreis angeschlossen.
  • Regionales Wirtschaften unterstützt. Auch nach der Verlagerung der Verwaltung ins Gewerbegebiet Wolfratshausen hat Krämmel den Betriebs- und Bauhof am Standort Geretsried belassen, um zu dokumentieren, dass beide Städte zusammen einen starken Wirtschaftsstandort ausmachen. Daher unterstützt das Unternehmen aktiv auch die geplante Verlängerung der S-Bahn nach Geretsried. Zur Stärkung des Landkreises arbeitet Krämmel mit vielen regionalen Handwerksbetrieben, Architektur- und Ingenieurbüros zusammen.
  • Krämmel-Forum zur Verfügung gestellt. Lokale Träger und soziale Einrichtungen können die Räumlichkeiten des Krämmel-Eventforums im Verwaltungsgebäude für Veranstaltungen nutzen.
  • Soziale Einrichtungen gefördert. Zur Tradition zählt das Sponsoring regionaler Institutionen wie Vereinen und Hilfsorganisationen.
  • In Verbänden mitgestaltet. Das Unternehmen engagiert sich in verschiedensten Verbänden und Vereinigungen der Wirtschaft wie der Industrie- und Handelskammer München-Oberbayern, dem Bayerischen Bauindustrieverband, der Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen, der Industriegemeinschaft Geretsried und dem WirtschaftsForum Oberland.


„Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Heimatlandkreis die langjährigen Leistungen des Unternehmens und damit auch unserer Mitarbeiter auszeichnet“, so Reinhold Krämmel, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.


„Im Wirtschaftspreis sehe ich zugleich die Anerkennung für eine Unternehmensführung, die sehr darauf achtet, den wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Das ist uns ein zentrales Anliegen.“

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