Abbruch und Aufbruch am Karl-Lederer-Platz

Abbruch und Aufbruch am Karl-Lederer-Platz

22.Mai 2017
Presseinformation zum geplanten Neubau am Karl-Lederer-Platz, Geretsried

Am Karl-Lederer-Platz rollen diese Woche die Bagger an. Nachdem die Baugenehmigung für das neue Wohn- und Geschäftsgebäude der Familie Krämmel vorliegt, starten am 24.05.2017 die maschinellen Abbrucharbeiten der Häuserzeile Karl-Lederer-Platz 14 - 18.


„Damit beginnt für die Stadt Geretsried der Aufbruch in eine neue Zeit“ betont Reinhold Krämmel. „Die Siedlung im Grünen wird zu einer sichtbaren Stadt. Wir freuen uns sehr, dass mit Vorliegen der Baugenehmigung nun unser Beitrag zu einem neuen urbanen Zentrum realisiert werden kann.“


Das Vorhaben der EREA-Projekt GmbH & Co. KG am Karl-Lederer-Platz sorgte teilweise für Diskussion in der Stadt Geretsried. „Neben einigen lauten Protesten erfahren wir aber sehr viel positive Rückendeckung. Viele Geretsrieder sind froh darüber, dass sich in der Stadt etwas bewegt um für zukünftige Generationen attraktiver zu werden“ sagt Korbinian Krämmel, Geschäftsführer der Krämmel Unternehmensgruppe. Die Ankündigung eines Bürgerbegehrens von Gegnern der geplanten Bebauung hat keinen Einfluss auf das Projekt. „Mit rechtskräftigem Bebauungsplan Nr. 115 I/1, mit der Stadt Geretsried geschlossenem Durchführungsvertrag und Unterbaurechtsvertrag, vorliegender Abbruchgenehmigung sowie insbesondere der Baugenehmigung sind alle rechtlichen Anforderungen für die Projektrealisierung erfüllt. Wir sehen daher keine Grundlage für ein Bürgerbegehren.“


Um der exponierten Lage gerecht zu werden, wurde die Fassadengestaltung in vielen Planungsschritten gemeinsam mit dem Gestaltungsbeirat und in Workshops mit dem Stadtrat entwickelt. Hierbei wurde insbesondere die Historie Geretsrieds, mit dem Wachstum zur Stadt in den 60er Jahren, berücksichtigt. Leitmotiv des Architekten Klaus Kehrbaum war die Frage wie ein herausragender Architekt der 50iger/60iger Jahre ein Gebäude in Geretsried ausformuliert hätte. Er entwarf eine Hommage an Sep Ruf, der bekannteste bayerische Architekt der damaligen Zeit. In Anlehnung an seine Architektur wurde deshalb Puls G mit einem Sockelgeschoss für den Handel, einer öffentlich zugänglichen Etage im ersten Obergeschoss, einer gläsernen Fuge und den darauf schwebenden Wohngeschossen entworfen.


Die Autos können in Zukunft in der großen Zentralgarage, die in Zusammenarbeit mit der Baugenossenschaft Geretsried realisiert wird, untergebracht werden. Dadurch entsteht auf dem Platz selber eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität.


Der Karl-Lederer-Platz entwickelt sich vom Parkplatz zum pulsierenden Herzen der Stadt. Einkaufen, wohnen und leben im Herzen von Geretsried. Puls G.

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